Jan Vercruysse

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1948 - 2018

Né à Ostend (BE), vit à Ghent (BE).

Jan Vercruysse hält in seinem kompletten Gesamtwerk einen melancholischen Monolog über die Umstände, die in der Kunst und den Künstlern in der zeitgenössischen Gesellschaft funktionieren können. Als Jurastudent in den 60er Jahren fängt er an, Poesie zu schreiben. 1974 gibt er dies auf und evoluiert allmählich zu den bildenden Künsten mittels Werken, in denen Typografie und das Buch, oder den Ausstellungskatalog, als Kunstmedium ausgearbeitet werden. Er konstruiert Nachbildungen einer imaginären Realität, von Erinnerungen an das Nichts. Seine Werke sind Inkarnationen von etwas, das es (vielleicht) nicht gibt oder gab. Vercruysse misstraut kommunikativer Kunst und meidet einfache Erklärungen, Interpretation, und Inhalt. Seine Forschung behandelt sowohl formelle als auch inhaltliche Probleme. Die plastische Arbeit Vercruysses referiert vor allem an der Architektur und dem Theater. Säulen, Tafeln, Möbelstücke, Rahmen, Spiegel, und allerlei andere theatrale Elementen bilden gemeinsam bemerkenswerte Entitäten.

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