Thierry De Cordier

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° 1954

Vit à Ostend (BE), né à Oudenaarde (BE).

Thierry De Cordier wurde 1954 in Oudenaarde (Belgien) geboren. Er studierte Kunst an der Akademie von Ghent, zog sich aber nach seinem Abschluss lange Zeit von der Szene zurück. Er hat acht Jahre in Isolation gearbeitet, bevor er bereit war, seine Kunst zu zeigen. 1997 De Cordier zog um in die Auvergne in Frankreich und lebt jetzt in Ostende. Thierry de Cordier gehört zu einer Generation von sehr individuellen flämischen Künstlern, die ihren Durchbruch hatten in den 80er Jahren. Sie haben Mitte 90ern flämische Kunst auf die internationale Karte gesetzt, dank der Teilnahme einiger von ihnen an Documenta IX in Kassel. Die Art von seine Werken ist höchst abwechslungsreich. Er macht Gemälde, Skulpturen, Installationen, und er schreibt auch Texte (z.B. Gedichte) in seine Muttersprache Französisch. In diesen Texten reflektiert er auf den Mangel des Glaubens an dem Funktionieren unserer heutigen Gesellschafts. Weltschmerz ist ein zentrales Thema. Er sieht den Künstler als jemand, der die Welt erkundet und reflektiert auf Ideale und Lösungen. De Cordier lässt Kunst und Leben zusammenwerfen. Menschen, die der Welt entfliehen wollen, sind einsame Wesen. Sie stoβen ständig auf Grenzen und werden mit existenziellen Fragen konfrontiert . Diese Themen stehen immer zentral in seiner Kunst. Trotzdem ist de Cordier auf der Suche nach Kommunikation und will seine Ideen durch Kunst ausdrücken. Dieses Verlangen nach ‘echter’ Kommunikation ist aber konsistent anwesend in seinen Skulpturen, Zeichnungen und stillen Performances, als Zeichen für Impotenz, einen Mangel. Er strebt eine symbolische Wiedervereinigung von Menschen und Natur an, was in den benutzten Materialien, Bildern, Formen, Farben und Texten ausgedrückt wird.

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